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Saturday, November 22, 2008

Chinesische Demokratie - Guns N' Roses Rezession

Die Neue von den "Gewehren und Rosen" ist draussen:

Chinese Democracy

Das erste Lied mit dem gleichen Namen wie der Silberling faengt mit einem bekannten Gitarren Riff an, dann folgt die seit 15 Jahren vermisste Stimme von Axl. Ohne Kopf wackeln und mit Zeigefinger und kleinem Finger in die Luft gestreckt ist dieses Lied schwer zu ueberstehen. Stimmengewirr am Anfang des Stueckes, wie ueberlagerte Radiosender, lassen auf ein viel versprechendes Musikvideo hoffen.

Das zweite Stueck klingt zu Beginn wie ein Wecker, laeuft dann aber krachend mit Moll-Riffen weiter. Elemente vom Stueck Firestarter (The Prodigy) und ein Wechselgesang von Axl mit sich selbst klingen sehr dynamisch und entwickeln ein nie enden wollenden Metal-Song.

Im dritten Stueck "Besser" singt Axl nun endlich in der Strophe alleine, ohne seine oktavierte Stimme, wie in den Stuecken 1 und 2. Der laessig gesungene Refrain ladet zum Mitsingen ein, ebenso wie die der Backround-Chor zum Ende des Songs.

Beim vierten Stueck "Strassen der Traeume" koennte man denken, gleich fingen die Back Street Boys an zu singen, jedoch mit dem Einsatz der verzerrten Gitarre und dem Gesang von Axl, kann man sich die wieder beruhigen, doch die richtige Scheibe gekauft zu haben. Spaetestens jetzt sollte man die Fenster schliessen oder die Kopfhoerer aufsetzen, denn leise kann diese Musik nur schwer gehoert werden.

Das fuenfte Stueck "Wenn die Welt" beginnt leicht asiatisch - Geigen im Hintergrund geben eine gewisse Tragik. Mit Axls klarer hoher Stimme wird hier bewusst, dass all die Jahr ohne Guns N' Roses Neuerscheinungen seiner Stimme nicht angehabt zu haben scheinen. Eine Telefonunterbrechung, sowie eine Gitarrensolo mit Obertoenen runden das Stueck ab. Spaetestens beim zweiten Hoeren dieses Stueckes hat man das Gefuehl, es bereits schon viele Male gehoert zu haben. Axls Stimme im Radioklang mit einer flamenco anmutenden Gitarre unterbrechen das Lied kurzzeitig, um dann erneut durchzustarten.

Beim sechsten Stueck "Da war eine Zeit" sind im Hintergrund ein Glockenspiel und Geigen zu hoeren, die aber kurz danach von einem heftigen Gitarren-Riff ausgetauscht werden, um dann erneut mit Klavier und Geigen dem Stueck viel Abwechslung zu geben. Es laeuft dann schoen aus, also genau richtig zum Kopfschuetteln bei der naechsten Cocktail-Party. ;)

Im siebten Stueck "Faenger im Roggen" koennte auch ein Anfang von Herberts G. Stuecken sein, entpuppt sich dann aber schnell zu einen melodischen Ballade mit viel Wumms.
Auch hier unterbrechen Geigen den Ablauf und eine Axel-Chor mit "Lana nana na na na" untermalt ein Gitarrensolo.
Im achten Stueck wird "gekratzt" und es beginnt mit einem kleine A Cappella Gesang, bei dem bewusst wird, das gute Musiker eben auch gut singen koennen - unabhaengig vom Instrument. Danach geht es jedoch richtig heftig weiter, wobei der anfaengliche A Cappella Gesang hierbei den Refrain bildet.

Im neunten Stueck "Riad und die Beduins" koennte man glauben, beim Gitarrensolo Einlagen vom Skyscraper Album von David Lee Roth zu hoeren - doch es spielt kein Steve Vai, sondern Ron “Bumblefoot” Thal an der Gitarre.

Lied Nummer 12 "Madagaskar" beginnt mit "der Fuchs ist tot" - einem Blaeserarrangement fuer Waldhoerner. Der Frontmann klingt hier wie ein alter Mann, oder Mann mit Frosch im Hals. Aber keine Angst, schon nach einigen Takten findet Axl wieder zu seiner bekannten Stimme - hoch wie tief. Auch hier lassen Radio-Elemente einschließlich den bekannten Worte von Martin Luther King mit "I have a dream, free at last, free at last" auf ein interessantes Musikvideo schliessen.

Hier ist es nun: das "November Rain" des neuen Albums. Mit viel Klavier, Geigen und dem traurigen Axl. Die Melodie laesst die Feuerzeuge erleuchten und ein gemeinsames Mitschunkeln erwarten.

Beim Kauf ueber den iTunes Store wird ein digitales Buch mitgeliefert, welches in einer Groesse von 5 MByte unter anderem Axel mit Rasterlocken zeigt. Alle Texte zum Auswendiglernen sind ebenfalls vorhanden. Das in Sepia-Braun-Rot gehaltene Buechlein sieht aus wie eine Mischung aus einem Plattencover aus 70er und meine ersten Papier-Schere-Klebstift-Arbeiten aus der dritten Klasse.




Fazit: Diese Musik sollte in keiner Metal- oder Hardrock-Sammlung fehlen. Ob Enddreissiger, Mittvierziger oder auch neuer Fan der Rockmusik: mit exzellentem Gitarren-Riffs und einem nie weg gewesenen Gesang von Axl Rose ist dieses Album ein muss. Und wer weiss, wenn es wieder 15 Jahre dauert, bis das nächste Album erscheint, hat man bis dahin 14 frische Tracks, die einem bis dahin über Wasser halten.

Monday, April 28, 2008

Das Rock Area Festival 2008

Am 29. und 30. August steigt das Rock Area Festival 2008. In Losheim am Stausee wird euch 2 Tage lang das Beste aus Rock, Metal und Gothic dargeboten. Und wie könnte man einen Festivalsommer besser beenden, als mit lauten Gitarren und harter Musik?
Ganz frisch bestätigt haben die wahnsinnigen Polen von Behemoth, die eure Nackenwirbel gnadenlos zum Krachen bringen werden. Als Ersatz für Secrets in the Moon werden Hackneyed aufspielen, was man als ebenbürtigen Ersatz verbuchen kann. Sie unterzeichneten gerade als jüngste Band in der Labelgeschichte einen Plattenvertrag bei dem weltweit größten Metallabel "Nuclear Beasts", im Moment befinden sie sich im Tonstudio und nehmen ihre este LP auf. Das Rock Area Festival feiert einen internationalen Neuzugang mit der US-Legende Pro Pain. Erdiger Hardcore mit rauher Thrash-Kante und authentischem Straßenflair ist das Markenzeichen dieser langjährigen Szene-Institution, die nichts, aber auch gar nichts von ihrer Durchschlagskraft eingebüßt hat, und das allen Trends von Nu Metal bis Metalcore zum Trotz! Via: www.regioactive.de

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Monday, August 27, 2007

Metal is sweet music to guitar makers

UPERTINO, Calif.

There aren't too many mean-looking things in Cupertino, this sleepy Silicon Valley haunt of Apple employees and overachieving middle schoolers.

But there's something gruesome growing in one corner of town: Halo Custom Guitars, Inc.

Fueled by a resurgence in heavy metal music, and its numerous dark sub-genres, Halo makes and sells evil looking instruments with bodies carved to resemble rotting flesh, distended eyeballs and bone. The demonically-themed guitars primarily find their way into the hands of death metal musicians.

Regular heavy metal music can cover the usual topics of scorn and despair, while death metal sub-genre leans heavily on growled vocals and themes such as Satanism and dark mythology.

Both are an important niche for electric guitar manufacturers like 5-year-old Halo. It sold 200 guitars its first year in business and now sells 200 to 300 a month in direct sales and another 200 per month to dealers, said co-founder Waylon Ford.

"Ever since we started making more outrageous designs, we started selling more guitars," he said. "We really owe a lot to the metal genre."

Street teams of Halo guitar players and hangers-on keep the company's buzz alive across the U.S., posting links to their favorite Halo-using bands on their MySpace pages and posting images of the lithesome Halo Gals, young models that appear in ads wearing little more than underworldly undergarments.

More established guitar makers are taking notice of metal's rebirth as well. B.C. Rich Guitars boasts an aggressive looking lineup that includes the "Warbeast," "Warlock" and "Dagger," the latter available in the color "Blood," according to the company's Web site. The Warlock is pointy from all angles, while the Warbeast looks like a bit like a Fender Stratocaster with an attitude problem.

"B.C. Rich had a huge heyday in the 80s, obviously when metal and big hair bands were all the rage," said Ted Burger, a spokesman for Davitt & Hanser Music Group, the Hebron, Ky.-based parent company of B.C Rich. Via: www.businessweek.com

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Wednesday, March 07, 2007

Francesco Fareri Shredding

Tuesday, January 30, 2007

Chthonic: Seediq Bale

Ja, von sehr weit her kommen die Schergen von Chthonic, nämlich aus Taiwan. In Japan haben sie schon absoluten Kult-Status erreicht, hierzulande hingegen kennt sie wohl kaum einer. Vielleicht ändert sich dies mit dem aktuellen Release „Seediq Bale“.

Dass Asiaten und gerade Japaner einen Faible für Kitsch haben, ist wohl kaum von der Hand zu weisen. Man schaue sich nur mal Mangas und japanische Videospiele á la "Final Fantasy" an.

Mangas? Videospiele? Hier geht es doch um Metal. Richtig!
Aber der Sound passt perfekt in die Thematik, denn der Kitsch fliesst nur so aus den Boxen, wenn man den Klängen von Chthonic lauscht. Hier regiert das Keyboard mit aller Macht. Parallelen zu den mittleren Dimmu Borgir-Alben kann man deutlich erkennen. Leider ist dieser Synthie-Black Metal für mich persönlich ein rotes Tuch und ich finde diesen Kram einfach nur fies. Es klingt weichgespült und hat meiner Meinung so viel mit Black Metal zu tun wie Roy Black. Dennoch versuche ich mal objektiv zu bleiben.

Die Melodien sind nicht übel und auch der gekeifte Gesang kommt kraftvoll rüber. Einige orientalische Instrumente fanden ebenfalls Verwendung, kommen aber kaum zu tragen.

Na ja, immerhin sind die spärlich eingesetzten weiblichen Vocals ebenfalls okay und nerven nicht. Woran es aber deutlich hapert, ist der Abwechslungsreichtum. Kaum ein Song ist hängen geblieben und sticht heraus... Via: www.the-pit.de

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Wednesday, September 06, 2006

Auf dem Weg nach oben

Beim Vorentscheid für das Line-up des Jugendkulturfestivals konkurrierten neun Bands aus dem Bergischen um das Recht, Vorband des Headliners „Revolverheld“ zu sein.
Drei Euro. Neun Bands. Jeder Auftritt 15 Minuten. Das gab es alles am Freitag im Jugendzentrum „Die Welle“ beim Newcomer-Festival. Vier dieser neun jungen Bands konnten sich für das Jugendkultur-Festival der Bergischen Metropolen Wuppertal, Solingen und Remscheid qualifizieren. Eine der vier Bands wird dann noch einmal ausgewählt und darf am Sonntag, 17. September, in Wuppetal mit Bands wie „Revolverheld“ oder den Crossbones die Bühne teilen. Veranstaltet wird das Festival unter anderem von der Remscheider Jugendförderung, der „Welle“ und der „Kraftstation“.

Via: www.rga-online.de

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Monday, September 04, 2006

Will findet es sehr sexy

Bekannt ist sie vor allem als "Captain Niobe" in dem Film "Matrix" und als Frau von Tausendsassa Will Smith. Aber Jada Pinkett Smith hat noch eine dunkle, unbekannte Seite: Sie ist Sängerin in der Metal-Band Wicked Wisdom, die jetzt ihr Debütalbum herausbringen. Im ARD.de-Interview erzählt sie, wie sie dazu kam.

Via: www.ard.de

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Iron Maiden - A Matter Of Life And Death

Bruce Dickinson hat Humor. Auf dem neuen Maiden-Album, so doziert der Jahrhundertsänger der Heavy-Metal-Szene, "die Goldene Stimme vom Grab", wenn man so will, gibt es "Texte über Religion und Krieg, über Angst und Paranoia, Leben und Tod."

Via: magazine.web.de

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